Zwischen Menschen und Maschinen
Streifzüge beginnen für uns nicht nur draußen.
Nicht nur zwischen Fassaden oder an fremden Orten.
Wir streifen auch durch Systeme.
Durch Technik, die mehr zeigt, als sie sollte.
Und durch die Übergänge zwischen Mensch, Maschine und Wahrnehmung.
Uns interessiert dabei vor allem Sprache.
Was passiert, wenn Denken auf Systeme trifft, die nicht mehr nur Werkzeuge sind.
Wenn sich zwischen Mensch und Maschine neue Räume öffnen – und neue Fragen.
Zwischen Menschen und Maschine
Streifzüge beginnen für uns nicht nur draußen.
Nicht nur zwischen Fassaden oder an fremden Orten.
Wir streifen auch durch Systeme.
Durch Technik, die mehr zeigt, als sie sollte.
Und durch die Übergänge zwischen Mensch, Maschine und Wahrnehmung.
Mich interessiert dabei vor allem Sprache.
Was passiert, wenn Denken auf Systeme trifft, die nicht mehr nur Werkzeuge sind.
Wenn sich zwischen Mensch und Maschine neue Räume öffnen – und neue Fragen.
In diesen Zwischenräumen schreibe ich.
Texte, Fragmente, Prompts.
Ich öffne Welten, teste Grenzen, beobachte, wie sich Wirklichkeit verschiebt.
Martin nähert sich denselben Räumen von der anderen Seite.
Er kommt aus der Praxis.
Er arbeitet bei der Bahn, ist technikbegeistert seit seiner Kindheit,
schraubt Computer, beschäftigt sich mit Multimedia, Video und neuen Aufnahmetechniken.
Nicht aus Spieltrieb, sondern aus Interesse an Systemen – daran, wie sie funktionieren und wo sie brechen.
Er betreibt den Videokanal „Martin Reisewelt“
und dokumentiert unsere Streifzüge mit Kamera und Technik –
zuletzt auch mit 360°-Aufnahmen, die Räume nicht nur zeigen, sondern begehbar machen.
Wir reisen gemeinsam. Aber wir arbeiten unterschiedlich.
Während Martin Systeme sichtbar macht, versuche ich sie zu verstehen.
Aus diesen Streifzügen wächst bei mir eine literarische Arbeit:
eine Trilogie, die sich mit Wahrnehmung, Identität und Konstruktion von Wirklichkeit beschäftigt.
Keine klassische Science-Fiction, sondern ein tastender Blick auf Welten, die sich Schicht für Schicht öffnen.
Streifzugler sein bedeutet für uns: nicht stehen bleiben, nicht nur sehen, sondern genauer hinschauen.
Dort, wo eine Welt endet, beginnt oft bereits die nächste.
Für mich ist Schreiben selbst ein Streifzug. Und viele davon – haben gerade erst begonnen.
